Hans Dröst

meine Fotografie


Im Rhamen eines fotowalk hatten wir uns zu viert den KölnTriangle als Endpunkt ausgesucht.  Pünktlich zur Blauen Stunde waren wir oben und haben bei optimalem Licht und Wetter einige schöne Ausnahmen mitgenommen. Fazit: Wir werden wiederkommen.











Es muss ja nicht immer Köln sein. Auch andere Städte haben Architekturprojekte, die fotografisch interessant sind. Gern bin ich deshalb auch in Düsseldorf unterwegs. Kürzlich bei einem fotowalk zu viert hatte es uns der Kö Bogen angetan. Bei Nachmittagslicht durch weiße Wolken kamen die klaren geraden Linien und die anmutigen Rundungen der Gebäude besonders gut zur Geltung.








W e i t e!
Die Augen zum Horizont richten und diesen Blick genießen. Das war für mich das Highlight oben an der Nordsee Ende Juni in und bei SPO (St. Peter Ording).

Klar kann man diesen endlosen Horizont nur unvollkommen digitalisieren. Aber es hat wahnsinnigen Spaß gemacht, es trotzden fotografisch irgendwie festzuhalten.

Eine Auswahl meiner Fotos von dort oben habe ich hier in einer Diashow zusammengefasst.

Es macht Lust nach Meer!








Nachdem ich gefühlte lange Wochen nur mit der Kompaktknipse (doch, die kann auch RAW) unterwegs war, kam der Wunsch nach einigen „Fingerübungen“ mit meiner DSLR/SLT. Ok, die meisten Fotografen sind der Überzeugung, wenn mal alle Knöpfchen der eigenen Kamera gedrückt wurden, stellt man die Kamera auf Auto und fühlt sich als Herrscher über die Technik und braucht keine Übung mehr.
Keine Ahnung, warum das bei mir anders iat, aber meine Kamera steht immer auf M! Das heißt: Rädchendrehen bei jeder geänderten Motivsituation.

Während der Fahrt in die Innenstadt entstand dann die Idee, Geister zu „schießen“. Die dazu passende Lokation kam wir auch direkt in den Sinn: Der Eingangstunnel zum Römisch-Germanischen Museum mit Blick in Richtung Roncalliplatz. Die Grenze zwischen dem Schatten des Tunnels und dem Roncalliplatz lässt die die vorbeieilenden Menschen zu Schattenbildern, sprich Geistern werden.

Jetzt noch den Autofokus deaktiviert, und ich fühlte mich fünfundzwanzig Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt, so als hätte ich noch meine gute alte OM-1 in der Hand.
Die Sinne geschärft auf die Umgebung, auf die sich bewegenden Menschen, die in der Zone zwischen Licht und Schatten kurzzeitig für meine Kamera zu Geistern werden. Nur Gefühl lässt die Finger Blende,  Zeit und Unschärfe einstellen. Der Blick folgt ohne den Sucher oder das Display zu beachten, den  hastenden Menschen.  „Klick“, wieder und wieder wurde ein Motiv erkannt und der Auslöser gedrückt. 

Eine gefühlte Stunde später war der float vorbei. Ja, ich kann es noch – so fotografieren wie ich es will, ohne Automatik.






Alles fängt mit einer Idee an. Dabei hatte nicht ich die Idee, sondern mich inspirierte das Projekt The Collective Snapchot von Pep Ventosa. Abweichend habe ich als Grundlage nicht wie Pep Ventosa die Fotos aus dem Internet gezogen, sondern selbst fotografiert. 



Die digitalen Aufbereitung zum fertigen Bild habe ich mir durch Internetrecherche und Ausprobieren in Ps erarbeit. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und Wege zu guten Ergebnissen. Im folgenden beschreibe ich Eine der möglichken Vorgegehensweisen.

Vorab noch ein Tip. Zur Verrechnung vom Ebenen in PS möchte ich noch auf ein Video von Video2brain hinweisen.




Der Workflow ist nicht so schwer und auch nicht so langwierig, wie denken könnte.



Als Grundlage sind so ca. 30-50 Fotos nötig. Dabei ist es sinnvoll, die meisten Fotos mit gleicher Brennweite und ungefähr gleichem Bildmittelpunkt bei leicht veränderter Perspektive zu aufzunehmen. 
Dazu schreitet man die Front zum Motiv von einer Seite zur anderen Ab und fotografiert in Abständen. Zusätzlich sollte dazwischen auch mal für einzelne Fotos die Brennweite und der Mittelpunkt verändert werden.



In der Nachbearbeitung Sucht man sich aus den vorhandenen Fotos ca. 10 bis 15 heraus und läd Sie in Ps (ich verwende CS6) über <Datei><Skripten><Dateien in Stapel laden> .

Damit ist jedes Foto als einzelne Ebene sichtbar. Nun brauchen die Ebenen nur noch geschickt überlagert werden und das Bild ist bis auf Kosmetik, Helligkeit, Kontrast oder andere Feinheiten fertig.


Ein Weg dazu ist Folgender:

Ich markiere Alle Ebenen bis auf die unterste, dann stelle ich die Überblendung auf „Hartes Licht“ bei einer Deckkraft von ca. 8-20, je nach Gefühl und Bilderanzahl. Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Jetzt kann man die Überblendung und die Deckkraft einzelner Ebenen noch nach Lust und Laune solange ändern bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Zusätzlich kann es sich lohnen, noch zusätzliche Bilder als Ebenen über <Datei><Plazieren>zu laden.

Manchmal kommt nicht das gewünschte Ergebnis zutage, da bleibt nur, nochmal von vorn anzufangen. 

- Anfang März ist für mich so eine Grenze zu Nachtaufnahmen in den frühen Abendstunden. Deshalb war es die letzte Gelegenheit die Serie Lichtspuren im Winter 2014/15 zu vervollständigen.

Eigentlich müsste der Titel Lichtspuren vier heißen, aber durch einen leichten eisigen Wind nach null Grad hat das fotografieren einfach keinen Spaß mehr gemacht und wurde abgebrochen.

Die Location selbst, der Neumarkt in Köln, bietet einige gute Perspektiven, die man sich aber erst einmal erarbeiten / erlaufen muss. Dafür gibt es durch die hohe Staßenbahnfrequenz massig Gelegenheiten, auf den Auslöser zu drücken.





 - Nachdem in Köln Lichtspuren eingesammelt waren, ging es diesesmal nach Düssendorf um Rheinufer. Auffällig war hier, dass die Dunkelheit in den Abendstunden nicht so intensiv war. Die Schwärze der N8 ist hier eher ein gefühltes Grau, das allerdings erst in Lr herausgearbeitet werden musste.